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Altersdepression


Im Alter werden belastende Erinnerungen oder Traumata aus der Kindheit und Jugend häufig wieder wach. Bei den heute über 80-Jährigen betrifft das oft schlimme Erlebnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges.
Außerdem leiden ältere Menschen zunehmend unter körperlichen Gebrechen und müssen von vielem Abschied nehmen:

 

  • von ihrer sozialen Rolle
  • von gewohnten Aufgaben
  • von geliebten Menschen
  • von ihrer gewohnten Eigenständigkeit.

 

Das führt bei vielen zu einem Gefühl der Einsamkeit, Verlassenheit und der sozialen Isolation, woraus wiederum Schwermut, Verbitterung, Hoffnungslosigkeit und Resignation resultieren können. Während diese seelischen Befindlichkeiten früher als normal und altersgegeben angesehen wurden, weiß man heute, dass es sich in vielen Fällen um eine Altersdepression handelt. Diese führt zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und geht oft mit Todeswünschen und Gedanken an Selbsttötung einher. Daher sollte sie unbedingt behandelt werden.
Die Symptome werden häufig mit den Anzeichen einer Demenz verwechselt. Allein deshalb ist das Hinzuziehen eines (Fach-) Arztes unbedingt anzuraten. Dieser entscheidet, welche Therapie (Psychotherapie, Medikamente) im konkreten Fall erfolgversprechend ist.

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