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SGB V

Behandlungspflege

 

Die Behandlungspflege ist ein Teilbereich der häuslichen Krankenpflege.

 

Leistungsträger ist hier die Kranken- und nicht die Pflegekasse. Daher kann sie auch nicht - wie zum Beispiel ein Pflegegrad - durch den Patienten beantragt werden, sondern erfolgt ausschließlich durch ärztliche Verordnung bei medizinischer Notwendigkeit. Sie bedarf der Genehmigung durch die Kasse und umfasst alle Maßnahmen der ärztlichen Behandlung, die dazu dienen, Krankheiten zu heilen, eine Verschlimmerung zu verhüten oder Beschwerden zu lindern (wie Medikamentengabe, Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle, Insulingabe, Wundversorgung etc.).
Sie werden von Pflegefachkräften erbracht.

Es ist somit möglich, dass der gleiche ambulante Pflegedienst sowohl Häusliche Pflegehilfe als auch Behandlungspflege bei einem Patienten durchführt, aber unterschiedlich abrechnen muss.


Häusliche Krankenpflege als Leistung der Krankenkasse
Voraussetzung für alle Leistungen der Häuslichen Krankenpflege ist, dass der Patient die notwendigen Pflegemaßnahmen nicht selbst leisten, aber auch keine andere im Haushalt lebende Person diese übernehmen kann. Die Pflegeleistungen werden von einer Fachkraft, z.B. einem ambulanten Pflegedienst, erbracht.

Kosten für genehmigte und vom Pflegedienst erbrachte Leistungen sind ab Verordnungsbeginn durch die Krankenkasse zu tragen.

Häuslichen Krankenpflege ist möglich, wenn der Versicherte wegen einer Krankheit eine ärztliche Behandlung benötigt und die häusliche Krankenpflege somit Bestandteil des ärztlichen Behandlungsplanes ist, mit dem Ziel:

1. einer Krankenhausvermeidungspflege oder
2. einer Sicherungspflege.

 

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